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Lokführer

Lokführer: Ein Traumberuf seit Kindheitstagen

Berfusbild Lokführer
Lokführer - werden heutzutage mehr denn je gebraucht

Stand 11.12.2018 Lokführer ist nicht nur der Traumberuf vieler kleiner Jungen, sondern auch ein sehr gefragter Job aktuell. Allerdings gilt es zu beachten, dass dieses Berufsbild oftmals deutlich komplexer ist, als es sich viele Menschen vorstellen. Denn als Lokführer muss man viele unterschiedliche Anforderungen erfüllen und jederzeit absolut konzentriert bleiben. Zumal viele Menschen von den eigenen Leistungen und Fähigkeiten abhängig sind. In unserem Ratgeber erfahrt ihr alles über Voraussetzungen, Ausbildung, Gehalt und ZukunftsaussichtenEbenfalls bekommt ihr einen aktuellen Überblick aller Stellenangebote für Lokführer

 

 

 

Fähigkeiten und Voraussetzungen

Welche Voraussetzungen muss ein Lokführer haben?

Um als Lok- oder Triebfahrzeugführer ausgebildet zu werden, spielen auch die persönlichen Interessen und Fähigkeiten eine wichtige Rolle. So gehören unter anderem folgende Faktoren zu den wichtigsten Voraussetzungen für angehende Lokführer: 

  • Gute Kenntnisse in Mathematik und Technik
  • Sichere geografische Kenntnisse
  • Bereitschaft zu Wechselschichten und flexiblen Arbeitszeiten
  • Ein schnelles Reaktionsvermögen
  • Eine gute Kommunikationsfähigkeit
  • Teamvermögen und Kritikfähigkeit
  • Handwerkliches Geschick und eine gute Hand-Auge-Koordination
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Körperliche Fitness und ein guter Gesundheitszustand
  • Ein ausgeglichenes und ruhiges Wesen

Wer diese Voraussetzungen erfüllt und zudem über mindestens einen Realschulabschluss verfügt, kann sich um eine Ausbildung in diesem Berufsbild bewerben.

 

Wie streng sind die Auswahlverfahren zum Lokführer?

Das Auswahlverfahren ist streng. So muss unter anderem vor dem Beginn der Ausbildung eine ärztliche Untersuchung vorgenommen werden. Im Rahmen der ärztlichen Einstellungsuntersuchung werden unterschiedliche Tests vorgenommen. Mit diesen soll erkannt werden, ob die untersuchte Person den Anforderungen des Berufs und des Arbeitgebers gewachsen ist.

So muss unter anderem ein negatives Drogen-Screening abgeleistet werden. 
Darüber hinaus werden weitere körperliche Voraussetzungen für den Job eines Zugführers abgeklärt. So dürfen keine Behinderungen des Stütz- und Halteapparates vorliegen. Ein Lokführer muss bei der Arbeit sicher auf den Beinen sein. 
Auch Sehstörungen wie Farbenblindheit oder andere Augenerkrankungen führen zu einem Ausschluss. Eine Brille allein ist kein Absagegrund.
Zum Abschluss wird ein psychologischer Test durchgeführt. Aufgrund der hohen Verantwortung und der hohen Belastung soll sichergestellt werden, dass der Auszubildende dem Job und seinen Anforderungen gewachsen ist.

Kommt es hier auch nur zu kleinsten Unregelmäßigkeiten und Problemen, kann die Ausbildung nicht angetreten werden. Da Lokführer oder auch Triebfahrzeugführer für das Leben hunderter Menschen verantwortlich sind, müssen beim Eignungstest alle relevanten Faktoren stimmen.

 

Kann man ein Praktikum als Lokführer machen?

Grundsätzlich ist dies eine schwierige Frage. In der Regel ist ein solches Praktikum nicht möglich, da hier massive Sicherheitsbedenken eine Rolle spielen. Schließlich gilt es während eines Praktikums auch die Arbeiten im tatsächlichen Berufsbild kennenzulernen und selber auszuüben.

Allerdings ist es möglich bei kleineren Bahngesellschaften und im Güter- und Warenverkehr zumindest einmal einen Überblick über die Arbeiten eines Lokführers zu erlangen. Bei den großen Gesellschaften wie der Deutschen Bahn ist ein direktes Praktikum als Lokführer allerdings nicht möglich.

Videobericht zum Beruf und Ausbildung des Lokführers:

 


 

Passt der Job zu mir?

Als Lokführer muss man unter anderem mit folgenden Elementen gut klarkommen:

  • Licht-, Klang- und Farbreize während der Fahrt
  • Hohe Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Guter Umgang mit Menschen
  • Technisches Verständnis
  • Hohes Verantwortungsbewusstsein
  • Wechselschichten
  • Beständige Weiterbildungen 
 

 


 

Ausbildung

Wie werde ich Lokführer?

Grundsätzlich gibt keine Beschränkungen für die Ausbildung zum Lokführer. In der Realität werden Menschen mit einem mittleren Bildungsabschluss oder darüber ausgewählt.

Es handelt sich um eine dreijährige duale Ausbildung. Das bedeutet, dass du sowohl in der Berufsschule als auch direkt im Beruf selber die verschiedenen Tätigkeiten lernst.

Um eine Ausbildung zu erhalten, ist eine Bewerbung notwendig. In Deutschland ist beispielsweise die Deutsche Bahn AG der größte Ausbilder in diesem Bereich. Du kannst somit deine Bewerbung direkt an die Deutsche Bahn AG richten oder Dein Glück bei kleineren lokalen Bahnanbietern versuchen.

Gibt es Unterschiede zwischen Güterzügen und Personenzügen in der Ausbildung?

Nach der Ausbildung sind Triebwagenführer oder auch Eisenbahnfahrzeugführer dazu befähigt, sowohl Güterzuge als auch Personenzüge wie dem ICE, IC, Regional-Express oder Regionalzüge zu führen. Ein Wechsel von dem Güterverkehr hin zum Personenverkehr ist also möglich.

Zu beachten ist aber, dass man für jeden Zugtyp einen kleinen extra Führerschein machen muss der auf die jeweiligen Unterschiede zwischen den Zügen vorbereitet. Selbst bei unterschiedlichen Baureihen von ICE-Zügen ist dieses notwendig.
 

Was kostet eine Lokführerausbildung?

Die einfache Ausbildung kostet den Auszubildenden kein Geld. Er wird während der Ausbildung sogar von seinem Arbeitgeber bezahlt. Anders sieht es allerdings bei einer Schulung aus, wenn diese über einen privaten Bildungsträger erfolgt. Hier können die Kosten enorm in die Höhe schnellen und zu einer Belastung werden.

Eine Ausnahme stellt hier die Deutsche Bahn AG dar, welche die Quereinsteiger nicht nur bezahlt, sondern diese auch mit einem direkten Stellenangebot lockt.

 Kurzer Erfahrungsbericht zur Ausbildung zum Lokführer:


 

Tätigkeiten und Aufgaben

Zu den Tätigkeiten eines Lokführers gehören unter anderem folgende Aufgaben:

  • Verantwortlich für die Fahrsicherheit des Zuges
  • Er muss die Zugkraft des Zuges einstellen und regulieren
  • Die Geschwindigkeit wird vom Lokführer manuell eingestellt
  • Der Zug wird durch den Triebfahrzeugführer sowohl beschleunigt als auch abgebremst
  • Der Lokführer muss alle Bedienelemente im Führerhaus beständig überwachen. Darunter fallen die Bremsanlage, die Beleuchtung, die Stromabnehmer und die Sandungsanlage
  • Bedienung von Scheibenwischer und Führerraumheizung

Eine Frage, die immer wieder gestellt wird und nicht unerheblich für den Arbeitsalltag ist:

Wo gehen Lokführer auf Toilette?

Während der Fahrt können Triebfahrzeugführer ihre Blase nicht erleichtern. In dringenden Fällen kann allerdings beim Halt in einem Bahnhof die ganz normale Toilette im Zug aufgesucht werden. Eine eigene Toilette nur für Lokführer gibt es im Zug nicht. Ansonsten ist die Erleichterung immer erst zum Ende der Fahrt möglich.

 


 

Gehalt

Wie viel verdient ein Lokführer?

Zunächst ist einmal das Ausbildungsgehalt zu betrachten. Wenn der ausbildende Betrieb an den Tarifvertrag gebunden ist, dürfen Auszubildende folgende Vergütung erwarten:

  • 1. Lehrjahr circa 720 Euro brutto
  • 2. Lehrjahr circa 770 Euro brutto
  • 3. Lehrjahr circa 880 Euro brutto

Nach der Ausbildung liegt das tariflich feste Gehalt zwischen 2.500 und 2.800 Euro brutto pro Monat ergänzt wird dies durch die verschiedenen Zulagen, welche ebenfalls in den Lohn mit einfließen. Ist der Arbeitgeber nicht an den Tarifvertrag gebunden, wie viele kleinere Bahngesellschaften, können die Gehälter oftmals deutlich unterhalb des tariflichen Gehalts angesiedelt sein.

Was verdient ein Lokführer bei der Deutschen Bahn?

Bei der Deutschen Bahn AG verdient ein Lokführer gemäß des geltenden Tarifvertrages das oben genannte Tarifgehalt. Das bedeutet, dass ein Lokführer netto zwischen 1438 und 1928 Euro inklusive Zulagen verdient, abhängig vom Alter, der Berufserfahrung und der persönlichen Lebenssituation.

 

Was verdienen Lokführer im europäischen Ausland?

Um das deutsche Gehalt einmal richtig in Relation zu setzen, sollte ein Blick über den nationalen Tellerrand gewagt werden. Denn in vielen europäischen Ländern verdienen Zugführer deutlich mehr Gehalt als in Deutschland.

  • Das Gehalt in der Schweiz für Triebwagenführer liegt zwischen 2907 und 4985 Euro pro Monat.
  • Das Gehalt in Österreich für Zugführer liegt zwischen 1550 und 2650 Euro netto pro Monat.
  • Das Gehalt in Frankreich liegt bei 2770 Euro netto pro Monat
  • Das Gehalt im Vereinigten Königreich liegt zwischen 4.500 und 5.500 Euro netto pro Monat


Wo verdienen Lokführer am meisten?

Im direkten europäischen Vergleich liegt der Verdienst von Lokführern in Deutschland weit unter dem Durchschnitt. Im nationalen Vergleich ist der Job dennoch recht gut bezahlt, gehört allerdings bei Weitem auch nicht zu den Spitzenverdienern in Deutschland. In der Schweiz ist der Verdienst für Lokführer am höchsten, dort müssen allerdings auch die hohen Lebenshaltungskosten mitberücksichtigt werden. Betrachtet man allerdings weitere europäische Länder, dann ist der Verdienst in Relation zu den Lebenshaltungskosten in Spanien am höchsten.

 


 

Arbeitgeber

In Deutschland ist der größte und bekannteste Arbeitgeber die Deutsche Bahn AG. Hier arbeiten ca. 20.000 Lokführer. Allerdings gibt es auch viele regionale Bahnunternehmen, welche in ihrem Umkreis ebenfalls als Arbeitgeber für Zugführer in Frage kommen.

Viele dieser Unternehmen bilden zudem selber aus, sodass auch hier eine Ausbildung mit anschließendem Arbeitsvertrag möglich ist. Die größten Chancen auf dem Arbeitsmarkt als Zugführer hat man allerdings bei der Deutschen Bahn AG, da diese eine enorm hohe Zahl an Zugführern beschäftigt und immer wieder neue Triebfahrzeugführer einstellen und ausbilden muss.

 

 


 

Weiterbildung und Aufstieg

Die Weiterbildung spielt bei Lokführern oder Zugführern eine wichtige Rolle. Denn auch die verschiedenen Gesetze und Vorschriften, aber auch die eingesetzten Schienenfahrzeuge verändern sich mit den Jahren und der technischen Entwicklung.

Dementsprechend gehört eine kontinuierliche Bildung und Förderung fest zum Berufsbild des Zugführers und wird von dem jeweiligen Arbeitgeber sowohl gefordert als auch gefördert.

Auch der berufliche Aufstieg ist in diesem Gebiet möglich. Denn als Triebfahrzeugführer kann sich der Zugführer sowohl zum Gruppenleiter als auch zum Ausbilder hocharbeiten und dabei sowohl ein besseres Einkommen als auch bessere Arbeitsbedingungen erreichen.

Ebenfalls eine wichtige Möglichkeit ist die Zusatzausbildung zum Auslandslokführer, welche ebenfalls mit einer besseren Vergütung zu locken weiß.

 

Welche Zukunftsaussichten hat ein Lokführer?

Vergleicht man die Arbeit der Lokführer früher und heute ergibt sich bereits ein deutlicher Unterschied in den Arbeitsbedingungen. Betrachtet man die aktuelle Entwicklung, so werden auch in Zukunft noch Lokführer händeringend von den verschiedenen Unternehmen gesucht. Bis wann sich die Automatisierung in diesem Bereich durchsetzen wird, ist noch immer fraglich.

Allerdings könnte in diesem Fall der Beruf des Lokführers obsolet werden. Wobei gesagt werden muss, dass auch in der Übergangszeit zum autonomen Fahren auf der Schiene der Zugführer noch immer bei den Fahrten anwesend sein muss. Insgesamt sind es also gute Ausblicke für die Zukunft in diesem Berufsbild.

 

Wann gehen Lokführer in Rente?

Auch Lokführer unterliegen in Deutschland dem gesetzlichen Renteneintrittsalter von 67 Jahren. In anderen Ländern wie beispielsweise Frankreich liegt das Renteneintrittsalter für Lokführer deutlich darunter. Allerdings muss auch gesagt werden, dass viele Lokführer aufgrund ihres Berufs und der damit einhergehenden Belastungen früher in Rente gehen und somit mit Abschlägen in der Rente rechnen müssen. Ob sich dort in Zukunft nochmals ein Wechsel anzeichnet ist aktuell kaum abzusehen.

 


 

Quereinstieg und Umschulung

Wer bisher in einem anderen Beruf tätig war und nach Veränderung sucht, kann eine Umschulung zum Lokführer machen. Dabei werden allerdings vor allem Bewerber bevorzugt, welche eine abgeschlossene technische Ausbildung vorweisen können. Darunter fallen unter anderem:

- Industrieelektriker
- Mechatroniker
- Anlagenelektroniker
- Elektroinstallateure
- Werkzeugmacher
- Schlosser
- Industriemechaniker
- Logistiker

Je nach individueller Vorbildung erfordert die Weiterbildung zum Lokführer zwischen 6 und 18 Monaten. Diese Zeit wird allerdings von den meisten Arbeitgebern bereits bezahlt. Da der Beruf enorm gefragt ist, kann nach der Ausbildung mit einem unbefristetem Arbeitsvertrag gerechnet werden. 


 

Verwandte Berufe

Vergleichbare Berufe mit dem Lokführer sind zum einen der Busfahrer und zum anderen der Straßenbahnfahrer. Beide Alternativen haben einen ähnlichen Verantwortungsbereich und ähnlich hohe Anforderungen.  

Aufgrund der kürzeren Streckenführung und vor allem auch aufgrund der Interaktion im direkten Straßenverkehr ist die geforderte Aufmerksamkeit bei diesen Berufen deutlich höher. Allerdings liegt der Lokführer mit seinem Verdienst deutlich vor diesen beiden Berufsbildern

 

 


 

Fazit

Welche Zukunftsaussichten hat der Beruf des Lokführers?

Insgesamt ist der Triebfahrzeugführer ein spannender Job mit hohem Entwicklungspotential>. Zudem ist es möglich auch später noch in diesen Beruf einzusteigen und einen neuen Job zu finden. Die Einstiegshürde ist durch den Eignungstestziemlich hoch, aber machbar. Betrachtet man die Zugführer früher und heute, werden viele Unterschiede deutlich. Allerdings muss gesagt werden, dass in ferner Zukunft dieser Job durch die Automatisierung entfallen kann. Eine Sicherheit für die nächsten 40 Berufsjahre kann nicht mehr gegeben werden.

 


 

Aktuelle Stellenangebote

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